Nicht mein Ding: Sonnenbrille

Sonnenbrille: nach wenigen Wochen schon kaputt

Unmittelbar vor dem Gleitschirm-Schnupperkurs an jenem Tag, als die Sonne gar erbarmungslos vom Himmel brannte, habe ich hurtig das dringend nötige Utensil gekauft: eine Sonnenbrille. Es war ein Schnellkauf. Keine zehn Minuten liess ich mir Zeit, um die Brille im Sportgeschäft auszuwählen, anzuprobieren und zu bezahlen. Trotzdem war ich von meinem Kauf überzeugt. Aber nicht lange.

Als ich neulich vor einem geplanten Spaziergang im Entlebuch meine Maxdrive-Brille auspackte, gewahrte ich einen grossen Spalt im Kunstoffglas. Und als ich mir diesen etwas genauer anschaute, war mir sofort klar: Hier musste die Brille brechen. Um die Brillenhalter — oder wie sagt man den beiden kleinen Flügel, die auf die Nase gesetzt werden? — zu befestigen, hat der Hersteller drei Löcher ins gebogene Kunststoffglas gebohrt, aus anatomischen Gründen natürlich exakt dort, wo das Glas bloss einen Daumen breit und die Spannung beim An- und Ausziehen der Brille am grössten ist. Kurz vor meiner Abreise nach Malta kaufte ich mir, wiederum im letzten Augenblick, eine neue Brille, ein anderes Modell des selben Herstellers. Bislang hält sie.

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