Chum Spazig

Der Verkehr soll möglichst stetig durch Berns Nadelöhre rollen. Das ist wohl der Grund dafür, dass die eine Ampel erst gerade auf rot schaltet, wenn die andere den Weg bereits freigibt. Die knappen Schaltzeiten etwa bei der Ampel an der Kreuzung Neubrück- und Tiefenausstrasse oder bei der Fussgängerampel unten an der Schanzenstrasse scheinen mir aber schlicht gefährlich zu sein.

Den Sünder einfach löschen

Plötzlich lief der Windows-XP-Computer am Anschlag: Ein Prozess mit dem Namen svchost.exe beanspruchte fast 100 Prozent der Rechenleistung. Bei „svchost“ handelt es sich um einen Windows-Systemprozess. Allerdings können sich auch Viren hinter diesem Namen verstecken. Einfach abschiessen konnte man den Prozess nicht, da danach der Computer heruntergefahren wird. Der Virenscanner wiederum lief — da fast keine Rechenpower mehr zur Verfügung stand — bloss sehr langsam. Nach einem Tag scannen stand er noch immer am Anfang. Gefunden hatte er nichts.

Nach langer Pröbelei stiess ich bei einem Scan mit TweakNow RegCleaner auf eine verdächtige Datei mit dem Namen srvklw32.exe, die automatisch gestartet wird. Deaktivieren liess sie sich, löschen aber nicht. Ein Eintrag in einem Forum brachte mich schliesslich auf eine Lösung: Ich startete den Computer mit einer Linux-Live-CD, suchte auf den Windows-Partitionen nach der Datei srvklw32.exe und löschte diese. Anschliessend startete ich Windows neu. Bislang funktionierts…

This is m(a)y way

Lizenziatsarbeit "Zeitung der Zukunft"

Die Tageszeitungen stehen unter Druck: Die Lesergemeinde schrumpft. Und immer mehr Werbetreibende setzen statt auf die Zeitung auf elektronische Medien. Um fortbestehen zu können, muss sich die Tageszeitung weiter entwickeln. Sie muss digital werden.

In meiner Lizenziatsarbeit am Departement für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Freiburg habe ich einen Versuch mit einer digitalen Zeitung durchgeführt. Während der Testperiode wurde eine digitale Version des Tages-Anzeigers produziert. Die Testpersonen konnten dieses E-Paper herunterladen und auf ein zur Verfügung gestelltes Lesegerät kopieren. Im Anschluss an den Versuch wurden die Testpersonen befragt. Zudem wurde anhand aufgezeichneter Nutzungsdaten ausgewertet, welche Inhalte die Testpersonen geöffnet hatten.

Die vollständige Arbeit steht nun zum Abruf bereit.

Zeitung der Zukunft — Zukunft für die Zeitung? Was Leserinnen und Leser von einer digitalen Zeitung erwarten. (PDF-Format, 4,5 MB)

Ganz herzlich danken möchte ich allen, die mich bei Realisierung der Lizenziatsarbeit unterstützt haben: insbesondere den Testteilnehmerinnen und Testteilnehmer für ihre Zeit und ihr Engagement, Lucia Probst für ihre Unterstützung während des langen Projekts, Andreas Reufer fürs Programmieren, Ernst Born für die statistische Hilfe bei der Datenauswertung, David Haberthür und Sven Johner für Tipps zum Tex(t)satz, Ruth Born fürs Korrekturlesen, dem Verlag Tamedia für die Inhalte, der Firma TicinOnline fürs Produzieren der elektronischen Zeitungen, René Lutz von Graphicart Prepress fürs Vermitteln der Lesegeräte und meinem Professor Louis Bosshart für die Ab- und Annahme der Lizenziatsarbeit. Herzlichen Dank!

Klassenzusammenkunft

Märcu und Ädu entfliehen in die Ferne. Und Üelu feiert lieber im Chrachen. Aber alle anderen, die mit uns die Schulbank gedrückt haben, hoffen wir an der Klassenzusammenkunft zu sehen. „Nein, schreibs nicht so unverbindlich“, wendet Monä ein. „Schreib besser: ‚Dass mir nur ja keiner fehlt! Absenzen werden nicht gewährt! Ich habe das Klassenbuch!“ Und noch während ich tippe, sagt Monä: „Jetzt musst du schreiben, wo die Klassenzusammenkunft stattfindet.“ Ruhig, ruhig, das kommt ja gleich. Also: Wir treffen uns nach dem Mechiuche-Märit — also am 5. September ab 17 Uhr — zum Bräteln im Garten meiner Eltern am Reuelweg. Falls es regnet schlüpfen wir im Wintergarten unter. „Vergiss nicht zu schreiben wegen dem Buffet“, sagt Monä. Ja, wegen des Buffets (Genitiv, liebe Monä): Darauf hat es Platz für Beigemüse, Salate und Desserts. Trage einfach unten ein, was du bringst. Monä will das so. Was sagst du? Ja, früher war sie spontaner. Das muss das Alter sein, oder die langjährige Erfahrung als Familien-Managerin. „Hör jetzt auf zu lästern“, sagt Monä resolut. Gut, lassen wir das. Apropos Beigemüse: Schreib doch auch noch hin, falls du gleich mit der erweiterten Grossfamilie antanzen willst. „Und nun noch die Getränke.“ Ach ja, die Getränke — Monä kümmert sich darum. Sie karrt die Tranksame im Kombi (oder was auch immer sie jetzt fährt) an. Sie stelle dann ein Kässeli hin, sagt sie. „Und das Ganze ist einfach spontan und unkompliziert“, sagt sie. „Schreib das auch noch.“ Und man glaubt es kaum. Jetzt fällt sogar ihr nichts mehr ein.

Kurz und gut: Klassenzusammenkunft, SA 5. September ab 17 Uhr bei Borns am Reuelweg. CU.

Seminararbeit: Zeitung der Zukunft — Zukunft für die Zeitung?

Die Seminararbeit, die ich in meiner Zeit in Paris geschrieben habe, ist von der Uni angenommen worden. In der Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, ob Lesegeräte der Zeitung neue Perspektiven eröffnen könnten. Dazu habe ich im Frühling eine Online-Befragung durchgeführt. Die Arbeit ist unter dem untenstehenden Link abrufbar.

Herzlichen Dank an alle, die sich die Zeit genommen und den Fragebogen ausgefüllt haben. Ich freue mich über Rückmeldungen.

Seminararbeit: Zeitung der Zukunft — Zukunft für die Zeitung?
(Die Arbeit steht unter der Creative-Commons-Lizenz By-Nd.)