Plötzlich war ich mir meiner Sache nicht mehr so sicher: Wäre ich nicht doch besser auf direktem Weg nach Hause gefahren? War es wirklich eine gute Idee gewesen, abzusteigen und das Velo dem Fluss entlang zu stossen? Nein, es waren keine Jogger unterwegs, die mich über den Haufen rennen und zu einem Aarespaziergang à la Mänu hätten zwingen können; beim aktuellen Wasserstand wäre das Spazieren sowieso nicht lange gegangen. Der Grund war ein anderer: Kurz nach dem Blutturm sausten mir die Fledermäuse in einem Affenzahn um die Ohren, dass es mir Angst und Bange wurde. Hoffentlich hat keine einen Hörschaden. Und hoffentlich sekundenschläft keine beim Fliegen. Schliesslich bin ich doch noch heil nach Hause gekommen. Hätte ich vor dem Heimweg aus dem Büro gewusst, was ich am Abend in der Wikipedia lesen sollte – „Fledermäuse [können sich] bei Nebel und sehr hoher Luftfeuchtigkeit schlecht oder gar nicht orientieren“ -, ich hätte den Umweg der Aare entlang nicht riskiert.
Die Viecher hatten sicher noch mehr Angst als Sie … 😉
Gute Träume wünsche ich
Hast Du mal geschaut, ob Du nicht zwei kleine Närbchen am Hals hast? Hast Du Dich neulich ausgesogen gefühlt?
@ Rinaaa: Sehe ich denn wirklich so furchteinflössend aus? 😉
@ Sam: Ach, ich dachte das seien bloss etwas grosse Mückenstiche, ich blutiger Anfänger…
Ich hoffe Dir ist nicht erneut so etwas schreckliches geschehen? Mal gescheut ob es denn nicht wirklich Thies war?
Grüße Anke