Kaufrausch

Die neue Jacke lag im Postfach: eine dunkelblaue „Helly-Hansen“-Jacke, Grösse L, „waterproof and breathable“, ersteigert für 60 Franken inklusive Porto. Ich zog die neue Jacke an, schulterte die Skis machte mich auf den Weg zum Ski+Velocenter.

„Schöne Skis“, sagte der Fachmann in der Werkstatt. Die beiden Löcher im Belag könne man flicken, die Kanten schleifen. Doch dann schaute er genauer hin. Und plötzlich sah alles anders aus: Die Skis seien gestaucht, sagte er. „Ich würde keinen Fünfliber mehr investieren.“ Das tat ich dann auch nicht. Stattdessen investierte ich 700 Franken in neue Skis: „Fischer“, 165 Zentimeter, mit hölzernem Kern, handgefertigt und zusammen mit meiner alten Hangel-Platte und den Salomon-Bindungen wahre Schwergewichte.

Jacke für nasse Tage "Fischer" am Ufer

Und da ich nun schon so heftig über die Stränge gehauen hatte, kaufte ich mir auch noch gleich eine BenQ DC E300, eine der billigsten Digitalkameras auf dem Markt, nicht viel besser als jene in den Handys, aber hoffentlich gut genug fürs Bild zum Blog-Eintrag.

Knipsomat zur Selbstdarstellung

Wie sich die drei im Skilager bewährt haben, werde ich in einer guten Woche zu erzählen wissen…

6 Gedanken zu „Kaufrausch“

  1. Danke, habe mir mächtig Mühe gegeben – und geknipst, bis sich die Passanten umdrehten. Das Bildchen heisst übrigens „Fischer am Ufer“ und kann käuflich erworben werden. 😉

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