Zu viel altes Papier

Es ist geschafft: Das Altpapier ist gebündelt. Es war dringend nötig, denn trotz unseres praktischen Kalenders hatte ich die Entsorgung zwei, drei Mal verpasst.

Viel altes Papier, sauber gebündelt

Schätzungsweise einen Fünftel des Altpapiers könnte ich einsparen, wenn ich den Anzeiger abbestellte, sinnierte ich, als ich die Bündel schnürte. Doch das Abbestellen des nicht Bestellten ist kompliziert geworden: Während früher ein einfacher Vermerk am Briefkasten genügte, muss man den Verzicht heute offenbar per schriftlicher Mitteilung kundtun, wie er schön zusammen gestellt hat.

Ich drucke das von „Ensuite“ bereit gestellte Formular aus, überlege es mir dann aber doch anders. Ich würdige in den nächsten Wochen zuerst noch den beigelegten Veranstaltungskalender. Das Verzichtsformular bewahre ich bis dahin auf.

Ein Gedanke zu „Zu viel altes Papier“

  1. Die Zusammenarbeit mit dem Anzeiger war wohl der grösste Fehler in der Geschichte der Kulturagenda – ich kenne in meinem Bekanntenkreis kaum jemanden, der keinen Stopp-Anzeiger-Kleber an seinem Briefkasten hat; genau diese Leute wären aber das Zielpublikum der Kulturagenda.

    Angesichts des aggressiven Auftretens des Anzeigers seit Anfang 2008 erachte ich es aber als wichtiger, gegen das unerwünschte Altpapier zu kämpfen.

    Für die Agenda tut mir das unter dem Strich leid. Die Kulturagenda im „Bund“ war super und ich habe sie sehr gerne gelesen – aber es geht hier quasi um höhere Werte (Konsumentenschutz, Papierverschwendung, Anti-Spam-Massnahmen). Was solls – ich habe ja online Zugriff auf die Kulturagenda.

Schreibe einen Kommentar zu Andi Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.