Der Gemischte Chor Meikirch intoniert gemeinsam mit dem Gemischten Chor Herzogenbuchsee und dem Orchesterverein Uetendorf Franz Suppés Requiem. Auch This röhrt aus voller Kehle mit. Pinseln wird Philippe Ellenberger. Und solieren werden Beatrice Ruchti, Judith Lüpold, Andri Calonder und Daniel Reumiller. Die Auftritte finden am 19. November um 20 Uhr in der Kirche Wohlen und am 20. November um 19 Uhr in der Kirche Herzogenbuchsee statt. Eintrittspreis: Fr. 35.–/21.– oder 28.–/21.–. Reservation bei Renate Ambord unter 031 829 29 32.
Requiem von Franz Suppé
Der Gemischte Chor Meikirch intoniert gemeinsam mit dem Gemischten Chor Herzogenbuchsee und dem Orchesterverein Uetendorf Franz Suppés Requiem. Auch This röhrt aus voller Kehle mit. Pinseln wird Philippe Ellenberger. Und solieren werden Beatrice Ruchti, Judith Lüpold, Andri Calonder und Daniel Reumiller. Die Auftritte finden am 19. November um 20 Uhr in der Kirche Wohlen und am 20. November um 19 Uhr in der Kirche Herzogenbuchsee statt. Eintrittspreis: Fr. 35.–/21.– oder 28.–/21.–. Reservation bei Renate Ambord unter 031 829 29 32.
Weblog: Musik, Links, Partys
Zugegeben: Besonders trendy ist diese Sammlung nicht. Etwas hilflos steht der Zeitungsblogger vor seinem CD-Regal. Die David-Hasselhoff-Kassette – «I’m crazy for you» – hat er zwar längst in die Gerümpelkiste verbannt, wo die drei Eugsters und die Kuschelrocker ruhen, wie auch die Schlagerparaden aus den Jugendtagen. Einige angestaubte Jazzer, Mundartrocker, Liedermacher und Klassiker – nein, besonders Innovative stehen nicht im Regal. Das reiche nicht einmal für ein «Back to the roots»-Fest, brummelt der Zeitungsblogger. Er will Neues entdecken, eröffnet ein Konto bei Last.fm, lädt dort ein Progrämmchen herunter. Wann immer er nun am PC Musik hört, teilt ihm Last.fm mit, worauf sonst noch steht, wer das gleiche hört. Groovy, findet der Zeitungsblogger – und stockt seine Sammlung auf.
Auch seine Links stellt der Zeitungsblogger nun online: Entdeckt er eine spannende Website, trägt er sie bei Del.icio.us ein. Sofort sieht er, wer das betreffende Örtchen gerne frequentiert. Ab und zu findet er über diese Person weitere gute Links. Freigeister haben sich die Freiheit genommen, diese Idee auf De.lirio.us zu kopieren. Andere haben Ähnliches gebaut: Isländer mit Spurl, US-Unternehmen mit Blinklist, Rawsugar und Furl. Der Zeitungsblogger bleibt vorerst lieber beim Buchzeichenklassiker. Ausser für Wissenschaftliches: Sollte er sich tatsächlich endlich seiner akademischen Arbeiten annehmen, benutzte er Citeulike. Stolperte er dann im Netz über einen Text, nähme er ihn per Klick in seine virtuelle Bibliothek auf – und ersparte sich so das mühsame Tippen einer Bibliographie.
Manchmal stellt der Zeitungsblogger gar seine Pläne für den Ausgang online: Entdeckt er eine spannende Veranstaltung, trägt er sie bei Upcoming ein – und wartet, ob sich seine Online-Gspänli ihm anschliessen. Das tut er demnächst auch mit seiner Party – jener, an der seine neue Musik laufen wird.
Meine Kolumne Weblog erscheint alle 14-Tage im Bund Showtime der Berner Zeitung. Der oben stehende Text wurde am 16. November 2005 in der BZ veröffentlicht und steht auch auf Espace.ch. Nach der Publikation erscheinen die Weblogs jeweils hier auf Borniert.com.
Qualität
Die SBB versuchen in einer Umfrage abzukären, wie ihre Website besser gestaltet werden kann. In ähnlichen Fällen helfe ich jeweils gerne mit – insbesondere, wenn ein netter Preis winkt. Einen Fernseher brauche ich aber nicht. Und manche Fehler müssten die SBB auch selbst entdecken…
Süchtig?
Der Prof geht in der Vorlesung eine Liste mit Fragen durch. Ich antworte still für mich und zähle mit. Und am Schluss scheint klar: Ich bin Internet süchtig.
Vielleicht ist alles nur halb so schlimm, rede ich mir beim Heimradeln ein. Vielleicht war der – bereits ziemlich angestaubte – Fragebogen auch etwas gar einfach gestrickt. Kaum zu Hause hänge ich mein Denkbrett an die Leitung und teste mich selbst. Was heraus gekommen ist? Ich bin nur ein ganz normaler Internet-Nutzer…
Weblog: Das begehrte Stativ
Kollege Schreiber hat noch nicht einmal die Bürotür hinter sich geschlossen – schon nimmt ihn der Zeitungsblogger in Beschlag. Ob er das alte Stativ noch habe, fragt er. Er kaufe es ihm ab: Stativ gegen Bares, am besten schon morgen. Er brauche unbedingt so ein Stativ, denn er wolle nun auch solch ein Foto schiessen. «Ganz ruhig», sagt Kollege Schreiber, hängt erstmals seine Jacke an den Hacken, startet die Kaffeemaschine. «Was für Fotos willst du machen?»
Also, legt der Zeitungsblogger los, am Wochenende sei er am Flickr-Treffen gewesen. Schreiber hebt die linke Braue. Nein, wiegelt der Blogger ab, Flickr – so heisse die Website, wo er Fotos ausstelle. Klar, das könne er auch bei Heypix, Ourpictures, Hello und Slide, aber mit weniger Community-Features. Schreiber sieht ihn fragend an. Bei Flickr könne er Fotos anderer Fotografen angucken, beschriften, diskutieren. Und er könne Andere in seinen Freundeskreis aufnehmen. Kurz und gut: Flickr sei eine Fotokommune. Er flickre nun seit Wochen und sei ganz begeistert davon. Gestern habe er die Fotos ab der Plattform nun auch in sein Weblog eingebaut.
Schreiber hört ruhig zu. Der Zeitungsblogger, sonst eher ein Stiller, plaudert munter weiter: Ob er ihm eigentlich schon einmal vom Blogger-Bräteln im Sommer erzählt habe?, fragt er. Er habe sich damals auf Blog.ch eingeschrieben und vermerkt, er werde auf dem Drahtesel hinreiten. Dann habe ihn Habi gefragt, ob sie zusammen pedalen wollten. Ja, habe er geantwortet und sich auf ein ruhiges Fährtchen mit einigen sportfeindlichen Computerbuben gefreut. Doch als er eingetrudelt sei, hätten dort gewartet: Urs, der Fahrradblogger; Habi, der bloggende Velokurier; Hannes, der ehemalige Kurier. Diese hätten ihn bald abgehängt.
Doch das nur nebenbei, sagt der Zeitungsblogger, der Sommer sei ja vorbei und eigentlich habe er vom Flickr-Treffen erzählen wollen, wo auch einige Blogger dabei waren. Am Samstag hätten sich die Fotografen also zum Essen und Bummeln getroffen – und natürlich zum Fotografieren. Schau diese Pix, sagt er und zerrt den Kollegen Schreiber vor seinen Computer. Eine Nachtaufnahme des Zytglogge wie jene von Mark, eine solche wolle er auch schiessen. Deshalb kaufe er ihm das Stativ ab – morgen und gegen Bares. Kollege Schreiber wendet den Blick nicht vom Bildschirm ab, als er sagt: «Das Stativ? Sorry, das brauche ich nun selber…»
Meine Kolumne Weblog erscheint alle 14-Tage im Bund Showtime der Berner Zeitung. Der oben stehende Text wurde am 2. November 2005 in der BZ veröffentlicht und steht auch auf Espace.ch. Nach der Publikation erscheinen die Weblogs jeweils hier auf Borniert.com.
Fototreff Segelwoche
Die Stimmen sind ausgezählt. (Ganz nebenbei: Dieses Mal wurde fein säuberlich addiert, nicht gewogen.) Die Stimmenden votierten mit hauchdünnem Mehr für den 29. Oktober. (Ganz nebenbei: Das soll in Bern ab und zu vorkommen. Und falls du dich am Resultat stören solltest: Einfach nach Lausanne weiterziehen, bis in Bern nachgezählt werden muss.) Wo und wie die Veranstaltung stattfinden wird, soll nun in einer Variantenabstimmung eruiert werden. (Ganz nebenbei: Solche gibt es in Bern tatsächlich.)
Variante Freiburg, bekannt als Variante Höfi & Conny: Damit alle etwas von den Bildern haben, beginnt der Abend mit einer Fotovisionierung im „reichlich zentralen Beauregard“, wie Höfi schreibt. Die Seminarräume seien zwar „kein Ausbund der Gemütlichkeit“. Diese lasse sich aber „erfahrungsgemäss mittels Apéro künstlich erzeugen“. Anschliessend „könnte man sich in einem Resti“ – jawohl, This I: Dort darfst du gerne ein Fondue ordern – „oder bei opferbereiten Boat-People verköstigen“, fügt Höfi an. Und genau da springt Conny in die Bresche: Sie schlägt vor, in ihrer WG in Freiburg gemeinsam Spaghetti weich zu kochen – wie damals in Frankreich, bloss weniger improvisiert.
Variante Bern, bekannt als Variante Simon & This II: Der Fototreff beginnt in den vier Wänden des This II mit einem kleinen Apéro. Während die Gläser klirren und die Erdnüsschen knacken, spult This‘ Denkbrett Fotos von der Segelwoche ab. Anschliessend spazieren die Segler zu einem Restaurant. Simon schlägt das Musig Bistrot Monbijou, das Tramdepot oder so vor. Wer anschliessend noch munter ist, geht noch ein Haus weiter.
Und nun zur Abstimmung. Da Bern offenbar jegliche Glaubwürdigkeit in solchen Dingen verloren hat, machen wir sie ganz transparent: Die Diskussion läuft. Hänge deinen Kommentar einfach an…
Flickr-Treffen
Die Flickr-Fotografinnen und Fotografen treffen sich am 29. Oktober um 14 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern – hoffentlich im hübschen Flickr-Shirt.
Abenteuer Linux
Linux sei ein sicheres Betriebssystem, sagte man mir vor dem Wechsel. Nie hätte ich aber von so frühzeitigen Warnungen zu träumen gewagt…
Apropos Akku: Will ich den neuen Akku meines Denkbretts laden, der im Multibay-Schacht steckt, muss ich bloss den alten entfernen. So einfach geht das unter Linux.
Blindtext-Lesung
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Ach, welch tristes Dasein Blindtexte fristen! Kaum je schaffen sie es aus den Druckereien heraus. Am Donnerstag stehen sie nun endlich mal im Zentrum: in der ersten Blindtext-Lesung im „Ono“ in Bern (Eintritt: Fr. 15.–/10.–). Dort gibt es dann Texte wie diesen zu hören:
Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans.
(Mehr Blindtexte stehen unter Blindtext.org.)

