Bratwurst, Bratwurst, Bratwurst

Hungrige Fussballfans haben keinen Grund zum Jubeln: Das kulinarische Angebot rund um die Uefa-Euro-2008-TM-Fanzone ist enttäuschend. An den Imbiss-Ständen auf dem Bärenplatz gibts Bratwurst, Bratwurst, Bratwurst – je nach Grösse des begleitenden Stücks Brot zwischen (Irrtum vorbehalten) 6.50 und happigen 8.50 Franken. Fortan werde ich für den Match nach der Büetz wohl im Restaurant einkehren müssen.

Eine löbliche Ausnahme scheint auf den ersten Blick der Vatter zu sein. Dort gibts Pita in zwei Varianten: eine vegetarisch, eine mit Chili con carne. Und das zu einem sagenhaft günstigen Preis von 4.50 beziehungsweise 6.50 Franken. Bloss: Kaum ein Fussballfan dürfte von diesem Apéro-Häppchen satt werden.

Pita

Wie wäre es, liebe Verpfleger, mit etwas mehr Fantasie und etwas weniger Abriss? Gestern etwa hätte ich gerne ein spanisches Mahl bestellt. Und vielleicht hätte ich zum Apéro sogar an etwas Schwedischem geknabbert.

Impressionen vom Bahnhofsfest

Das Berner Bahnhofsplatzfest

Heute wurde der neu gestaltete Berner Bahnhofsplatz mit einem grossen Fest eingeweiht. Einige Impressionen:

Schmezer am Singen Grosses Publikum

Ueli Schmezer hatte mit Matter Live einen seiner offenbar grössten Auftritte. Das Konzert von Tomazobi liessen wir aus, da es in der Bahnhofsunterführung zu viele Leute beziehungsweise eine zu schwache Verstärkeranlage gab.

Kinder im Altersheim

Für einmal brachten Kinder viel Leben ins Altersheim Burgerspital.

Stein des Anstosses

Der ehemalige Stein des Anstosses ist zur bunt beleuchteten Attraktion hinter Glas geworden – gut geschützt vor allen Pennern, Alkoholikern und ungehörigen Absitzern.

Des Baldachin erster Test

Als es während einiger Minuten regnet, sehen plötzlich auch diejenigen Leute, die damals „Nein“ gestimmt haben, einen Vorteil im Baldachin.

Span beim Konzert

Span spielen sich am Abend in einem langen Konzert die Finger wund. Trotz einiger Gastauftritte von anderen Sängerinnen und Sängern scheinen die Berner erst langsam in Partylaune zu kommen. Vielleicht gehen sie beim nächsten Fest mehr ab. Und dieses steigt schon bald…

Ski wachsen

Ski wachsen

Vor dem Einsommern solle man die Skis nochmals wachsen, hat der Skilehrer gesagt. Am besten ziehe man den Wachs anschliessend nicht ab, sondern mache dies erst anfangs der neuen Saison. So sei der Belag während des Sommers am besten geschützt.

Gesagt, getan. Nun kann es Sommer werden.

P.s.: Und mit dem Bügeleisen kann ich nun auch Hemden stärken.

Zahn der Zeit

Weisheitszahn

Um 20 vor fünf habe ich mit etwas mulmigem Gefühl Platz genommen. Der Zahnarzt spritzte ein Betäubungsmittel, wartete kurz. Dann nahm er die Zange. Kaum begonnen, war die Operation auch schon vorbei: Innert zwei Minuten war der Zahn draussen. Der Zahnarzt nähte. Dann erklärte er, wie das Schmerz- und Abschwellmittel einzunehmen sei. Um 10 nach fünf war ich zurück beim Velo – mit einem Weisheitszahn weniger im Mund, dafür mit dem abgebildeten, etwas von Karies zernagten und von Zahnstein gezeichneten, Prachtsexemplar in der Tasche.

Das war vor zwei Tagen. Langsam heilt die Wunde. Und bald werde ich – wie ich mir vorgenommen habe – beim Bürsten einen Zahn zulegen können.

Velo-Wochenende

Eine steife Bise

Am Wochenende, als wir in Murten angerollt sind, hing sie schlapp herunter. Jetzt aber flattert die Fahne im Wind und ein anderer stemmt das Surfbrett, wie das Bild von La Bise Noir zeigt. Ach, irgendwann klappt es mit dem Wind und mir schon noch… Zumindest habe ich einen schönen Veloweg von Bern nach Murten entdeckt: Er führt dem Wohlensee entlang und dann über das Wehr. Geeignet ist er aber bloss für geländegängige Velos, wie mir die Reifen meines Rennrads unterwegs zuächzten.

Trotz des fehlenden Windes war das Wochenende aber sehr edukativ. Auf einer Rundfahrt stiegen wir per Zufall beim Schloss Laupen ab – und erhielten prompt detaillierte Erklärungen. Jeweils am ersten Sonntag im Monat werden kostenlose Führungen angeboten.

Und noch etwas habe ich an diesem Wochenende gelernt: Offenbar ist die „Millionenstadt“ im Osten, von der immer alle sprechen, in Wirklichkeit eher ein Weiler im Westen. Ich weiss das. Denn ich eben gerade zum ersten Mal ds Süri.

Süri liegt so nah

Nicht mein Ding I

Glacé

Die Versuchung war zu gross. Wir leisteten uns heute für stolze 5 Franken ein Soft-Ice – und bereuten unseren Kauf bereits nach dem ersten Schleck. Die Glacé schmeckte zu künstlich. Das waren zu viele Kalorien für zu wenig Genuss. Ein Soft-Ice-Automat bringt mich nicht so schnell wieder in Versuchung.

Zum Geburtstag des World Wide Web

Heute hat das Radio meinen ersten eigenen „Aufsager“ ausgestrahlt. Bevor es aber soweit war, musste ich zurückbuchstabieren: Der Text, den ich geschrieben hatte, war viel zu lang. Und so musste ich – mit dem Ticken der Uhr im Nacken – etwa die Hälfte wegkürzen.

Da ich im eigenen Blog auch mal länger brabbeln darf, gibts hier den Beitrag zum 15. Geburtstag des World Wide Web in voller Länge.

Endlich Frühling

Auf dem Weg nach Thun

Eigentlich wollten wir bloss für einige Minuten an die Sonne. Schliesslich pedalten wir bis nach Thun. Und dort blieben wir, bis die Sonne unterging. Denn diese schien so warm, und die Berge waren zum Greifen nahe.

Apropos: Auf unserem Weg hätten laut dem Strassenschild auch Motorräder fahren dürfen, allerdings mit einer gewichtigen Einschränkung…

Motorrad